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Neuigkeiten aus dem KinderGarten

10 Rübchen unterwegs

Im Morgenkreis besprechen wir, was wir am Tag so unternehmen wollen. Sehr oft entscheiden wir uns für die frische Luft und fahren alle gemeinsam mit unserem „HaWaZuZie“ los und erkunden die Gegend ringsum um unser Haus. Auch sind wir gern zum „Raus-ins-Leben-Tag“ mit den Schlossgeistern zusammen, zum Beispiel auf der Streuobstwiese. Dort picknicken wir gemeinsam und können mit unseren großen Freunden allerhand Natur entdecken.

Zurzeit folgen wir den Spuren des Herbstes  und merken, dass es gut ist, sich wärmer anzuziehen, um nicht im Herbstwind zu frieren. Gerade genossen wir noch die letzten warmen Sonnenstrahlen und nun weht der Wind die Blätter von den Bäumen. Das nutzten wir natürlich und ließen uns die Blätter über unsere Köpfe fallen. Das machte riesigen Spaß! Mal sehen, was uns bei dem Wetter im Herbst noch so Tolles einfällt. Der nächste Regen kommt bestimmt und dann geht’s los mit Gummistiefel und Matschhose zum spritzigen Pfützenspaß.

Wenn wir von unseren Ausflügen zurück ins Rübchen kommen, können wir uns der warmen Sachen entledigen und genießen täglich die Freude, den Essenswagen aus der Riesenkleinen Küche zu holen. Am gedeckten Rübchentisch essen wir dann gemeinsam.

In den Oktoberferien verspeisten wir allerhand mitgebrachtes frisches Obst und Gemüse, ließen uns frischen Kräutertee schmecken und ebenso die Suppe aus Kartoffeln, Rüben, Zucchini, Karotten recht gut munden.

Einen lieben Gruß von den Rübchen

Maria


Tagebuch aus dem KinderGarten

Vor den Ferien haben die SchlossGeister ihre neuen Forschermaterialien ausprobiert, aufgebaut, an Ort und Stelle gebracht und bespielt. Besonders über den magischen Knetsand, den Wannentisch, die Endoskopkamera und die neuen Kissenbezüge freuten sich alle sehr.

Der Herbst lud uns dann zu einer produktiven und besinnlichen Zeit ein. Wir verbrachten eine ganz besondere Erntedankzeit.


Gloria für den KinderGarten

 

 

Ein Rübchen-Sommer

Wir Rübchen hatten in der letzten Zeit einen riesen Spaß mit diesem herrlichen Wetter. Wir brauchten gar nicht lang überlegen, was wir Schönes machen wollten: Es lockte uns täglich in den Riesenklein-Garten. Wir beschäftigten uns mit den Elementen der Natur, bauten im Sand und kleckerten mit Wasser, bauten mit Schaufel und den eigenen Händen Burgen, buddelten Löcher, backten „Sandkuchen“, kochten uns ein „Süppchen“ und stellten „Eis“ her. Es war spannend zu erfahren und zu erspüren, wie sich Sand und Erde verändern können, wenn man das flüssige Element Wasser dazu gibt. Weiterhin genießen wir die Zeit im Garten mit WasserQuatsch, Schaukeln, Entspannen in der Hängematte, BobbyCar-Rennen, Kreide malen, Picknicken, TierYoga und vielem mehr, was uns in den Sinn kommt. Auch besuchen wir die Meerschweinchen, um sie zu füttern, zu streicheln oder ihnen einfach nur zuzuschauen. Wir sind hingerissen von diesen Tieren und erfreuen uns an ihnen.

Drinnen im Rübchen gab es tierischen genügsamen Zuwachs. Fünf Achatschnecken sind in unser Terrarium eingezogen. Jeden Morgen können wir sie begrüßen, füttern sie mit Obst und Gemüse, geben ihnen frisches Wasser und unsere ganze Aufmerksamkeit. Wer Lust hat, ist herzlich willkommen, sie anzuschauen und ganz vorsichtig zu streicheln.

 

Maria


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Impressionen der Kleine-Schule-Fahrt nach Großkayna


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Neue Terrassemöbel im KinderGarten

 

Große Freude gab es erneut am vergangenen Freitag bei den Kindern unseres KinderGartens. Die Firma Radial Fulfilment GmbH brachte die angekündigte Spende der neuen Möbel für die Terrasse.

Herzlichen Dank an Michael Bastille und alle an der Spende beteiligten Mitarbeiter!


Susanne Horn




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Plastikprojekt

Im KinderGarten sind wir gerade dabei zu überlegen, wie und was man mit Wegwerfplastik alles machen kann. Wir finden, es ist viel zu schade, um es einfach in den Müll tun. Aus mitgebrachten „Plastikflaschen“ haben wir mit einigen Schlossgeistern eine Sanduhr gebaut, die Zeit gemessen und experimentiert, wie schnell der Sand zwischen den Flaschen mit Deckeln und unterschiedlich großen Löchern durchrieseln kann. In den Ferien ist eine Wasserbahn im kleinen Garten entstanden und hat uns zum Matschen, Experimentieren und Basteln eingeladen.

Im Rübchen haben wir mit verschieden großen und farbigen Plastikdeckeln herumprobiert und geforscht, wie sie ineinanderpassen, wie viele in einen Becher passen und wie weit sie springen können. Aus großen Ü-Eiern stellte wir uns Rasseln her und mit Korken entstanden kleine Männlein.

Wir sind gespannt, was uns noch alles Gutes einfällt und werden Euch gern weiter über unser „Plastikprojekt“ berichten.

 

Maria und Gloria für den KinderGarten


Unsere Schlossgeister sind nun auch Forschergeister

Eine aufregende und beeindruckende Woche liegt hinter den SchlossGeistern: eine Woche, in der sie zu souveränen Interviewpartnern der Presse und stolzen Preisträgern des »ForscherGeist 2016 des Landes Sachsen Anhalt« wurden, sich selbst im Fernsehen sahen und im Radio hören konnten und sich so als Experten für ihren KinderGarten und ihr Projekt »Unser neuer KinderGarten entsteht« der Öffentlichkeit präsentierten.

Die Sonne strahlte während der Preisverleihung mit uns um die Wette und beflügelte die Worte all unserer Gratulanten, der Pokal glitzerte beeindruckend, die kleinen Experimente des Forschermobiles brachten uns gleich auf neue Projektideen, und das Preisgeld weckte schon große Freude darauf, in neues Forschermaterial umgesetzt zu werden, und ich bin mir sicher, es hat auch alle einige Zentimeter wachsen lassen.

Wir sind stolz darauf, dass wir mit dieser Auszeichnung noch einmal deutlich machen konnten, welchen Wert die selbstverständliche Partizipation der Kinder an der sie umgebenden Lebenswelt hat und welche Wirkung dies auf ihre Lernfreude, ihren Lebensalltag und letztendlich auf ihren Bildungsweg hat.

Ich danke allen Ideengebern, Mitwirkenden und Unterstützern für das gelungene Projekt! Und nun heißt es weiter Daumendrücken: mit dieser Auszeichnung sind wir auch für den Bundespreis nominiert, der am 1. Juni 2016 in Berlin verliehen wird.

 

Janine 



Neue Terrasse für den KinderGarten

Nach vielen grauen Regentagen kam am 1. April, passend zum FrühlingsArbeitseinsatz im Kleinen Garten, endlich die Sonne hervor. Der Start für die Terrasse wurde gesetzt.

Wir danken allen fleißigen Kleinen und Großen für die tatkräftige Unterstützung, die Leckereien, die schönen Gespräche und lassen die Bilder sprechen:


„Spielraum für Bildung – Bildungslandschaften neu gestalten“

Die Themen Architektur, Bau, Raumgestaltung und deren Wirkung auf Bildungswege bewegten uns nicht nur in der jüngsten Vergangenheit, sondern sind und bleiben ein ständig präsentes und bedeutsames Thema für die Gestaltung des Lebens und Lernens im Bildungshaus Riesenklein. So nutzten wir die Gelegenheit und nahmen am 10. Symposium der frühkindlichen Bildung, organisiert durch den Didacta Verband e.V. in Kooperation mit der Stadt Leipzig – Amt für Jugend, Familie und Bildung, teil.

Hier konnten wir den Vorträgen von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis und Elena Giacopini (Reggio Emilia) folgen, welche über neue Dimensionen von Raum referierten und dabei der elementaren Bedeutung von Raumgestaltung, Architektur und Ökologie Gehör verschafften. „Architektur zeichnet die Möglichkeiten der  Raumnutzug vor und gestaltet Bildung auf diese Weise mit. Architektur muss deshalb die kindlichen Entwicklungsbedürfnisse berücksichtigen und sensibel dafür sein. Sie bezieht gesellschaftliche Fragen mit ein und entwickelt gemeinsam mit allen Verantwortungsträgern Raumkonzepte, die Kindern und Erwachsenen optimale Bildungschancen geben.“ (Fthenakis)

Die Referate bestätigten uns zum einem in unser Umsetzung der derzeitigen KinderGartenräume, lockten aber zum anderen genauso, in die Zukunft zu blicken und wieder neuen Ideen mutig Raum zu verschaffen. So konnten wir zahlreiche neue Impulse zur Mediennutzung, Lichtwirkung, Raum-in-Raum-Konzepten, Achtsamkeit im Umgang mit Materialien mitnehmen und werden diese für unsere derzeitigen und zukünftigen Bauprojekte und –planungen nutzen.

Ein ganz kleines, aber dennoch nicht minder wertvolles Medium, eine Endoskopkamera werden wir ganz zeitnah in unseren Alltag integrieren, da diese es ermöglicht, Unsichtbares sichtbar zu machen, aus anderen Blickwinkeln in einen Raum zu schauen und diesen so ganz neu erfahrbar zu machen.

Janine


Architekturpreis

Am 8. März reisten wir nach Magdeburg ins Kunstmuseum »Kloster unserer lieben Frauen«  zur Preisverleihung des Architekturpreises von Sachsen Anhalt 2016.

 

Im Vorfeld wurden wir von der Jury aus 50 Bewerbungen unter die 13 Nominierten gewählt. Herr Prof. Niederberger, Präsident der Architektenkammer sprach in seiner Rede sichtlich beeindruckt und entsprechend ausführlich über unseren Bau, welcher es als das einzige Interimsprojekt in die engeren Wahl geschafft hatte. Er sprach von einer gekonnten Verarbeitung von Hochseecontainern, deren Reiz man von außen nicht erahnen kann, von einem harmonischen und beeindruckenden Zusammenspiel aus Holz und Licht im Inneren und der ansteckenden Freude, Stolz und das Engagement der Nutzer. Ganz besonders hob er die Bedeutung und Wirkung der Partizipation gerade junger Kinder in vergleichbare Projekte für die zukünftige bauliche Entwicklung in unserem Land hervor. So durften wir als erste der 13 Nominierten auf die Bühne und erhielten 600,00 € als Anerkennung für ein einzigartiges und außerordentlich gelungenes Bauwerk.



Janine


Jungs & Mädchen im KinderGarten

„Gibt es Mädchen- und Jungsfarben?“,diese Frage tauchte in den letzten Wochen immer häufiger in unserem Alltag auf. Daher beschlossen die Schlossgeister und Rübchen sich dem Thema „Jungs und Mädchen“ zu widmen. Ob im Morgenkreis, beim Basteln oder in kleinen Gesprächen zwischendurch fanden wir heraus, dass viele unserer Kinder davon überzeugt sind, dass es Farben nur für Mädchen und Farben nur für Jungs gibt.

Doch glücklicherweise konnten wir selbst feststellen, dass das nicht ganz stimmen kann. In unserem KinderGarten gibt es Jungs mit rosafarbenen T-Shirts, die gern mit Puppen spielen, genauso wie Mädchen, die gern Blau tragen und sehr gern klettern, toben und sich schmutzig machen. Wir waren uns einig darüber, dass es gut so ist, denn jede und jeder soll sie oder er selbst sein und Lieblingsfarbe und -spiel entscheiden dürfen, egal ob er Mädchen oder Junge ist. Die Frage, woran man Mädchen und Jungs nun erkennen kann, bleibt für die Schlossgeister weiter spannend. Hier seht ihr uns in Kleidung, die im Himalayagebiet Männer und Kinder tragen. Jungs und Mädchen tragen hier im Übrigen die gleiche Kleidung. Wenn wir nicht gerade über spannende Lebensfragen philosophieren, sind wir derzeit sehr gern auf dem Spielplatz oder im Garten zu finden, der zwar Bäume verloren hat, aber dafür neue Möglichkeiten für uns bereithält.

Gloria für das KinderGarten-Team


Einweihung neuer KinderGarten(T)räume


Fröhlich bunte Herbsttage ...

In den letzten Tagen ergaben sich wieder einige spannende Momente. Wir haben in einem kleinen KinderRat die Farbe für den Bodenbelag im ersten Container beschlossen, hatten Besuch vom freiwilligen Feuerwehrmann Romeo aus der Wiese, haben gemeinsam Bäume versetzt, einen Zebrastreifen entstehen lassen und uns für die Ernte, besondere Menschen und die kleinen Dinge im Leben bedankt.

 

Gloria für den KinderGarten


Los geht´s!

Das neue KinderGartenJahr ist schon voll im Gange - 

Das Bauthema begleitet uns alle weiterhin. So wundert es nicht, dass auch die Rübchen das Baufieber gepackt hat: es wird konstruiert, gehämmert und gesägt. Eine Murmelbahn entstand aus großen Papprollen. Passt diese große Kuller oder doch eher die kleinere Murmel? Freudig beobachten wir das Geschehen in, um und auf den Containern, in der letzten Woche ist ein Dachfester entstanden. Hast du es schon entdeckt? In den Ferien ist in unserem KleinenGarten ein neues Hochbeet entstanden und Erdbeerableger sind für den kommenden Sommer gesetzt – hmm. Durch die Baumpfosten können wir uns gemütlich setzen, um die Meerschweinchen zu beobachten und zu streicheln. Ein herzliches Dankeschön an Toni und Franz.

 

Gloria für den KinderGarten

 


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Zeigt her eure Hände ...

In den letzten Wochen waren wir Produkt-Tester von verschiedenen Seifen. Wir bestimmten nach Geruch, Schäumen und Waschleistung. Schaut mal, mit wie viel Dreck und Schlamm die Flüssigseifen fertig werden mussten!

 


Aprilfreuden

Die Schlossgeister & Rübchen haben wieder viel erlebt, die wärmenden Sonnenstrahlen genossen, Gäste empfangen & interessante Orte und Menschen besucht, die Baustelle eröffnet, die Sonnenfinsternis beobachtet, sie sind den Spuren des Osterhasen gefolgt und vieles mehr. Aber seht selbst …

Gloria

 


Tagebuch aus dem KinderGarten

In den vergangenen Wochen ist Einiges passiert:

 

Der Frühling ist erwacht und wir haben dies gemeinsam freudig auf der Krokoswiese erkundet. So verwundert es nicht, dass nicht nur die Rübchen, gelockt von den ersten warmen Sonnenstrahlen schon einige Male in den Park ausgeflogen sind.

Neben dem Frühling bewegte uns über sechs Wochen hinweg das Thema Pferde. Wir haben einiges über unsere vierbeinigen Freunde erfahren und erlebt. Besonders im Haustiermuseum konnten wir ausführliche Antworten auf unsere Fragen erhalten und die Tiere mal ganz still von Nahem betrachten.

Rollenspiele, Klanggeschichten und fesselnde Bücher aus der Bibliothek begleiteten uns in unserem Alltag, genauso wie Bewegungsangebote  in der Turnhalle und auf der Streuobstwiese.

Nun interessiert uns aber ein spannendes und ganz aktuelles Thema: unser neuer KinderGarten.

Baufahrzeuge der Kinder, selbstgestaltete Baupläne und besonders die Bausteine sind nun der Mittelpunkt in unserem Leben im KinderGarten. Wir warten gespannt bis endlich die richtigen großen Baufahrzeuge direkt vor unseren Fenstern ihre Arbeit aufnehmen.

 

Gloria für den KinderGarten

 


Januartage im KinderGarten

Wir starteten freudig am zweiten KinderGartenTag in den Fasching. In einem Tritt-ein & Tritt-aus-Morgenkreis und auf einem Laufsteg konnte ein jeder sein Kostüm präsentieren. Jedoch waren wohl der Süßigkeiten-Regen und das Tanzen das Beste.   

In der darauffolgenden Woche führte uns ein gemütlicher Neujahresspaziergang zum Elefantenspielplatz und trotz feuchten Wetters, oder gerade deswegen, wurde es ein besonderer Ausflug.

Außerdem begleiteten uns im Januar Musik, Sport und „Erbsen“ sehr häufig.

 

Gloria für den KinderGarten 

 


Eine Übernachtungsparty im Schloss

Mit dem Entfachen des Feuers konnten wir die Party eröffnen, Geschenke überreichen und los ging es mit Knüppelkuchen, Abendessen, Disco, Laternenumzug und Kino.

Schließlich endete der Abend mit dem Verkriechen in den lustigsten und spannendsten Mattenlagern …

Wir bedanken uns für den besonderen Abend und freuen uns auf das nächste Fest mit euch!

 

Gloria für das KinderGartenTeam

 

 


Wirbelwinde im Kindergarten

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns Wind-heihussasa….“

Die Rübchen sammelten bei herbstlichen Spaziergängen Eicheln, bunte Blätter, gingen gemeinsam mit Schlossgeistern einkaufen und besuchten den Bäcker Kirn. Auch das Musizieren fand sich im Alltag wieder. Wir Schlossgeister interessieren uns gerade für Mäuse und andere Tiere, die sich auf den Winter vorbereiten. In der Holzwerkstatt haben wir eine 'Lebend-Mäusefalle' gebaut und die Maus 'Frederik' hat uns im Rollenspiel begleitet. Zum letzten Raus-ins-Leben-Tag entschieden wir uns gemeinsam ein Picknick in der Wildwiese zu genießen. Ein Sportparcours entstand. Durch die 'Lava' führte uns ein Steg. Über unsere blauen Kissen (Steine) mussten wir hinüber springen und einen Berg (unseren Sprungkasten) erklimmen.

Abschließend ein paar Eindrücke aus den Ferien, in denen die Rübchen & die Schlossgeister die Schuletage erkundeten.

 

Janine

 


Ein Hochbeet für den KinderGarten

Mitten im Mai kam ein großer Transporter vor den kleinen Garten des KinderGartens gefahren, vollgepackt mit Erde, kleinen Pflanzen und einem richtigen Hochbeet - Erfolgreich hatten wir bei einem Wettbewerb der Edeka-Stiftung  „Aus Liebe zum Nachwuchs“  teilgenommen.

In Windeseile bauten nun Mitarbeiter alles auf. Wir Schlossgeister durften mit Schürzen bestückt Kohlrabi, Salat, Gurke und vieles mehr in unser neues Kinderhochbeet pflanzen. Jetzt gießen wir fleißig, staunen und schauen den Pflänzchen beim Wachsen zu … und erwarten voller Vorfreude unsere erste Ernte.

 

Anna für den KinderGarten


Tierisches bei den Schlossgeistern

Das Thema »Haustiere« beschäftigt die Schlossgeister seit der vergangenen Woche. Wir haben Lieder von ihnen gesungen und eines von einer neugierigen Katze nachgespielt. Mit schwarz gemalter Nase und langen Schnurrhaaren sind wir ihrer Spur gefolgt. Auch in der Turnhalle war das Thema präsent; mit einem Katzensprung sind die Kinder durch einen Reifen freudig auf ihren »Pfoten« gelandet. Gerne berichten sie von ihren eigenen Haustieren. Fotos, Bilder und Anderes sind gewünscht und willkommen.

 

Gloria

 

 


Ein Ausflug ins Museum

Am 5. März unternahmen die Großen des KinderGartens einen ganz besonderen Raus-ins-Leben-Tag. Wir fuhren in die Moritzburg und bestaunten die bunten Malereien an den dicken Burgwänden – besonders angetan hatte uns ein Bild mit einer Katze. Wenig später wurden wir selbst zu Künstlern. Und wer unsere Gemälde bestaunen möchte, kommt uns am besten im KinderGarten besuchen – im Flur ist die Ausstellung!

 

Anna für den KinderGarten

 

 


Blumenwiese im Rübchenbad

Der Frühling hält nicht nur im Garten Einzug, sondern auch im Rübchenbad. Dort kann man seit Kurzem eine kleine Mosaikblumenwiese finden.

Danke Grit für dieses immerwährende und schöne Werk!

 

Janine


Bunte Winterferien

Die Ferientage im Kindergarten boten uns viel Zeit für Spiele, Experimente und kreatives Schaffen.
So konnten wir noch einmal (Katzen-)Hochzeit feiern, Kreistänze lernen, in einer Erfinderwerkstatt lustige Maschinen und Roboter bauen, Schlangen beim Frühstücken beobachten und mit Fingerfarben bunte Kunstwerke zaubern.

 

Josephine für das KinderGartenTeam  

 

 


Verschönerungen im KinderGarten

In den letzten Tagen und Wochen fanden grasgrüne Teppiche, strahlendweiße Gardinen und Vorhänge, ein königliches Schlossregal sowie ein großer Esstisch und pusteblumengleiche Lampen ihren Platz im KinderGarten.

 

Janine

 

 

Lampe im Rübchen
Tisch im Rübchen
Schlossbrücke
Burgregale

Wichtelzeit im KinderGarten

Hurra! Die Wichtel sind wieder da!

Glockenläuten

Am vergangenen Mittwoch waren wir bei Pfarrer Brien von der Gesundbrunnengemeinde gegenüber vom Riesenklein und haben die drei großen Glocken am Glockenturm angeschaut und gehört. Herr Brien hat die Glocken mit einer Maschine am Turm zum Schwingen gebracht, bis die großen Schlegel gegen die Glocken schlugen - das war laut! Jede Glocke hat einen anderen Ton und sogar einen eigenen Namen, den man auf ihr lesen kann. Leider konnte man den Glockenturm nicht besteigen. Auch den kleinen Märchenbrunnen auf dem Hof der Gemeinde fanden viele von uns sehr spannend.

 

Nadin für die Rübchen und Schlossgeister


Kleine Schule-Kinder in der Heide

Die Kleine-Schule-Kinder hatten am Mittwoch dem 13. November einen besonderen Raus-ins-Leben-Tag. Wir sind in die Heide gefahren und haben uns dort einen Lagerplatz gesucht. Dort gab es erst einmal einen kleinen Imbiss, bevor wir die nähere Umgebung erkundeten. Einige haben mit Sylke geschnitzt, und wer wollte, ist mit mir auf eine kleine Abenteuer-Tour gegangen. Dann war es schon Zeit für das Mittagspicknick. Nach dem Essen haben wir noch unsere Namen mit Naturmaterialien auf den Waldboden gelegt, und die Kinder waren erstaunt, dass wir schon wieder aufbrechen mussten. Gegen 15.00 Uhr waren wir wieder im Kindergarten. ... was für ein schöner Tag.

Stephan für das KinderGarten -Team


Kleine Schule, Kleine Schule ...

Auch unsere großen KinderGartenkinder haben wir zur Einschulung feierlich begrüßt und in die Kleine Schule aufgenommen. Die Kleine Schule ist ein Angebot für die ältesten Kinder und stellt eine Brücke zu unserer Grundschule dar. Wir wünschen ihnen viel Freude in den gemeinsamen Stunden mit Sylke und Stephan.


Kleine Baumeister

 

 

Ein großes Paket mit vier Möbelteilen und einigen Schrauben ziehen die Rübchen in ihren Bann. Im Nu werden sie zu Baumeistern und sind am Ende zu Recht stolz auf ihr Werk - ein neuer Schaukelstuhl. 

 

Janine

 

 


Echte Bäckerbrezeln im KinderGarten

Letzte Woche öffnete der Bäckermeister Stephan von der Bäckerei KIRN für den Riesenkleinen Kindergarten seine Backstube. Nur ein paar Häuser entfernt vom Riesenklein wird dort wochentags ab 2.00 Uhr in der Nacht das Licht und der große Ofen angeknipst und gebacken, was das Zeug hält!

Zum Raus-ins-Leben-Tag waren viele KinderGartenkinder unter fachkundiger und liebevoller Anleitung die Brezelbäckermeister.

 

Nadin


"Sterntaler am Nordpol" - Ein Wintertheater der Schlossgeister

Nicht nur die Hühner sorgten in den letzten Wochen für freudige Aufregung im KinderGarten. Kurzentschlossen wurde mit den Kindern eine passende Geschichte erdacht und die Rollen unter den Theaterkindern neu verteilt. Beeinflusst von unserem Märchenthema tauchten hoch oben am Nordpol nicht nur zwei Inuit-Mädchen mit ihrem Schlittenhund, sondern auch ein Eisbär, Rotkäpchen, Schneeweißchen und Rosenrot, sowie viele kleine Sterne auf. Die Geschichte war an das Märchen vom Sterntaler angelehnt: Die beiden Mädchen zogen, begleitet von unserem Gassenhauer -dem Inuit-Lied "Atte Katte nuwa / Fische woll'n wir fangen"- durch die Eislandschft und verteilten bei den Begegnungen mit den hungrigen, frierenden und traurigen (Märchen)figuren nach und nach all ihre Habseligkeiten. Belohnt wurden sie und das aufmerksame Publikum mit vielen (leckeren) Goldtalern, welche die Sterne verschenkten. Vom tosenden Applaus bekamen die kleinen Schauspielerinnen ganz rote Wangen vor Stolz und schmiedeten die Idee, ein Buch aus der Geschichte zu machen. Mal sehen, was daraus wird.

 

Josephine


Leselust

Morgenkreis im Rübchen

 ... verbindet Groß und Klein. Der Eine liebt das Vorlesen sehr, der Andere genießt das Zuhören. So findet sich, was zusammen gehört und führt zu einem wunderschönen Morgenkreis. Regelmäßig sind die Großen der Schule zu Gast im KinderGarten, um ihrer Leselust zu frönen und die Jüngeren in die Märchenwelt zu entlocken.


Herbstgenuss

Allerlei herbstliche Leckereien fanden in der letzten Woche ihren Weg in den KinderGarten. Neben kleinen Zierkürbissen gibt es nun vielerlei Naschwerk wie Riesenkürbisse, Äpfel und Birnen, Kräuter, Nüsse, Möhren und Kartoffeln, Säfte, selbst gebackenes Brot und getrocknete Apfelringe - ein Herbstschatz, der größer fast nicht sein konnte und die Kinder in ihrer Forscher- und Entdeckerlust herausforderte.

So haben die Schlossgeister das Getreidemahlen entdeckt und produzieren nun mit großem Ehrgeiz ihr eigenes Mehl. Das erste Brot wurde bereits gebacken und verspeist.

Ein weiteres geliebtes und bestauntes Lernmaterial entstand durch die Vielzahl unterschiedlicher Äpfel: so hieß es, die Vielfalt in Form, Farbe und Geschmack zu entdecken, alle Namen kennenzulernen und den leckersten Apfel der Welt zu finden. Und wie gut schmeckt erst selbst gekochtes Apfelms. Mmmm.
Die Rübchen haben mit einer Apfelschälmaschine das Apfelschälen neu erfunden, denn schält man die geschälten Äpfel einfach weiter, entstehen lange Apfelschlangen, welche sofort schmatzend verputzt werden können.  Mit gleicher Freude haben sie Apfel- und Birnensaft gepresst - der Genuss stand allen in Form von Schaumbärten ins Gesicht geschrieben.

"Bäumchen rüttle dich, Bäumchen schüttle dich" hieß es, als uns unser Weg zu einem kürzlich entdeckten Naturlehrpfad ganz in der Nähe des Riesenkleins führte. Hier stehen ca. zehn Apfelsträucher, deren goldgelbe und rote Früchte uns von Weitem zum Klettern, Schütteln, Sammeln und genüsslich Schmatzen einluden.

Die restlichen Leckerein werden wir sicherlich auch noch verarbeiten. Vielleicht gibt es Kürbissuppe und noch ein Brot, eventuell noch einmal Saft und ganz vielleicht Popcorn ...

 

Janine


Knochen im KinderGarten

 

In den letzten Wochen hatten wir uns mit dem Thema Knochen beschäftigt. Dazu haben wir alle möglichen Knochen zusammengesucht, ausgegraben, gefunden, geborgt und gekauft. Wir konnten sie anfassen und herausfinden, zu welchem Lebewesen sie einst gehörten.

Aus dem Bücherbus und aus der Naturatelierbibliothek holten wir uns die Fachbücher, aus denen wir vorlasen. Wer wollte, konnte sich auch einfach die Bilder anschauen.

Das menschliche Skelett haben wir uns auf Bildern angesehen und die unterschiedlichen Knochen benannt, dazu gab es Kopien zum Ausmalen.

Dörk hat mit den Kindern kleine Experimente im Naturatelier durchgeführt.

Auch hat der imitierte Gipsabdruck des berühmten Urvogels besonderes Staunen hervorgerufen und wir haben den Prozess der Versteinerung von Fossilien erklärt.

Aus Pappe, Papier und Tapetenleim haben wir einen riesigen Dinoknochen gebaut.

Beim Fleischer habe ich einen Oberschenkelknochen von einem Rind erworben. An diesem konnte man die Muskel- und Sehnenansetze noch gut erkennen und sehen wie lebendig Knochen im lebenden Körper in Wirklichkeit sind. Diesen hab ich halbgeschnitten und mit zwei Schrauben wieder zusammengeschraubt. Man konnte das Knochenmark sehen und wer wollte konnte es auch mal anfassen. Nun liegt er auf dem Dach der kleinen Holzhütte im Teichgarten als Futter für die Ameisen. Wenn er abgeknabbert ist, wird er als Material in das Naturatelier eingehen.

Zum Ende sind wir ins Landesmuseum ausgeflogen und haben uns die steinzeitlichen Knochenfunde von Mamut, Ur, Höhlenbär … dort angesehen.

Der Besuch des Rettungswagens, der freundlicher Weise durch die Eltern von Konrad und Moritz organisiert wurde, bildete den Abschluss unseres spannenden Themas. Hier konnten wir erfahren, was getan werden muss, wenn man sich mal „die Knochen“ bricht.

Unser neues Thema sind die Schmetterlinge.

Stephan für das KinderGarten-Team


Rückblick zur Projektwoche „Haus“ im Kindergarten

Eine Woche bewegte alle Kleinen und Großen das Thema „Neues Haus“. Während in der Rübchenwerkstatt aus mehreren Umzugskartons ein von viel Klebeband gehaltenes Tunnelhaus mit Autorutsche entstand, spielten für die KinderGartenKinder die Fragen: „Was brauchen wir, was wollen wir mitnehmen und was soll neu hinzukommen?“ eine besondere Rolle. Sie näherten sich dem Thema mit Stiften, Papier und Pinseln, Klebstoff, Stoffen und Ton. Dabei sind z.B. Bilder entstanden, auf denen zu sehen ist, wie ein schönes Außengelände in den Augen der Kinder aussieht. Wir gestalteten sehr farbenfroh ein altes Puppenhaus als Modell für den zukünftigen KinderGarten. Dort ist das Dach mit bunten Stoffen bedeckt, neben dem Schornstein wohnt ein Vogel in seinem Nest. Innen gibt es Gardinen, Teppiche und geheime Ecken. Auf den selbst gebauten Tischen aus Ton liegen riesige Pizzen und neben den Kindern bewohnen auch verschiedenste Tiere das Haus. Draußen auf dem grünen Hof des KinderGartens stehen Schwimmbad, Riesenrad und Rutsche ganz nah bei einander.


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Ein Projekt geht seinen Weg – Vom Igel zur Mathematik und zurück

Ein unerwarteter Kellerfund, ein ausgestopfter Igel, war Wegbereiter zum Thema der Rübchen. Neben Fragen zum Lebensraum,–weise und Ernährung des Igels konnten wir Gleichnisse zum menschlichen Körper und der eigenen Entwicklung herstellen. Doch egal wo unser Weg thematisch hinführte, fast jede Frage hatte das Ziel, etwas über die Stacheln herauszufinden. Ein Mikroskop brachte „Licht ins Dunkel“ und vergrößerte eine solche auf das 20 Fache, staunend stellten wir fest, wie besonders der Stachel aussieht, nicht mehr spitz fast rund, längs und quer gestreift und ein wenig leuchtend.


So schön -  und davon hat der Igel ganz viele. „Wie viele eigentlich?“ und „Wie kann man das herausfinden?“ Zuerst wurden alle Besucher des Rübchens befragt, die Schätzungen lagen dabei zwischen 500 und 1000. Nach Recherchen in Büchern war uns klar, neugeborene Igel haben bereits ca. 100 Stacheln und ausgewachsene Exemplare ca. 6000. Die abstrakte Nennung der Zahlen konnte den Rübchen nicht gerecht werden, so wurde nach einer Darstellung gesucht, welche es möglich macht die genaue Zahl zu erfahren, um herauszufinden wie viele es sind! Zahnstocher, ein dem Igelstachel sehr nahes Material, sollten helfen diese darzustellen. Da die Rübchen über eine vorsichtige Sicherheit der Zahl Fünf verfügen, wurde beschlossen sich in 5er Schritten der Hundert zu nähern. An diesem Zählwerk nahmen fünf Kinder teil, jeder konnte somit abwechselnd viermal bis fünf zählen, so dass am Ende jedes Kind 20 Stäbchen in den Händen hielt. Anschließend gaben wir alle Zahnstocher in eine Schüssel. Diese wurde viele Male ausgeschüttet, um sie immer wieder einzuräumen. Die Erfahrung zur Hundert zeigte uns, dass dies einiges an Geduld und Anstrengung benötigt. Bis 6000 zu zählen erschien eher unmöglich. Aus früheren Kooperationen mit den Kindern der Grundschule lag es nah, sie an dieser Stelle um Hilfe zu bitten.

 

Ein Brief entstand und ein Besuch bei den WiesenGeistern folgte um das Anliegen darzustellen. Nachdem die Großen den Brief studiert und sich gern der Aufgabe angenommen hatten, stand für sie die Frage, wie man 6000 darstellen kann. Nach einer Zeit zum Nachdenken gab es verschiedene Ideen zur Umsetzung. Klar war ihnen, dass man etwas in der Hand braucht, um es zählen zu können. Auch hier lag der Zahnstocher als ein sehr gut zählbares Material nahe. Von Bündeln bis Auslegen gab es mehrere Ideen. Letztendlich war es die gemeinsame Entscheidung der WiesenGeister diese auszulegen, doch auch hier stand in erster Instanz die Frage der Methode. Ähnlich den Rübchen entschieden sie sich über die Darstellung der Zahl Fünf sich der 6000 zu nähern. In Vorbereitung wurde einerseits rechnerisch geklärt welcher Raum die Darstellung beanspruchen wird und dementsprechend ein Platz ausgesucht und anderseits nach Darstellungsmöglichkeiten der Zahl Fünf gesucht. Aus den so entstandenen Schönheitsformen der Zahl Fünf, wurde diese ausgewählt, welche am ehesten der Igelform glich. Die eigentliche Arbeit dauerte ca. 9 Stunden und erstreckte sich über 3 Tage. Die Rübchen waren in dieser Zeit immer wieder gern gesehene Zaungäste der mathematischen Arbeit und verfolgten das wachsende Werk freudig interessiert.

Einen Teil ihres bereits erworbenes Igelwissen gaben sie an die Großen weiter. Die WiesenGeister teilten sich die Arbeit wechselnd auf, eine Gruppe legte, die andere suchte nach weiteren Möglichkeiten die 6000 darzustellen, zu erleben und zu verstehen. Eine Idee dieses Lernweges bestand darin herauszufinden, welche Orte und Plätze ca. 6000 Meter vom Riesenkleinhaus entfernt sind (Arbeit mit Zirkel, Stadtkarte und googlemaps). Fünf Tage zierte das gewaltige Werk das Eingangsfoyer des Hauses. Der Ort zog uns, die Jüngsten, immer wieder an und nicht nur uns, sondern auch den meisten Betrachtern wollte es nicht gelingen sich vorzustellen, dass alle 6000 Stacheln an einen Igel passen sollten.


Sofort stand gespannte Vorfreude im Raum und das Vorhaben schien sicher, alle „Stacheln“ wieder an einen Igel zu bringen. Da es im Riesenkleinhaus gelebter Alltag ist, möglichst jeden seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend teilhaben zu lassen, ging dieser Schritt des Gesamtwerkes an die Kinder der Kleinen Schule über. Da die Rübchen es lieben den Besen zu schwingen erhielten wir die Aufgabe die 6000 zuvor wieder einzufegen. Freudvoll machten wir uns ans Werk und wurden zum Ende von einigen Kindergartenkindern unterstützt. Mindestens 30 Minuten dauerte das Tun an und uns war deutlich anzusehen, dass 6000 viel sein muss, wenn man so lange braucht diese einzuräumen. Die in einer Kiste gehäuften Stacheln wurden zum Vergleich neben das Igelpräparat gestellt. Eines der Rübchen machte sich sofort ans Werk und steckte die Zahnstocher an den ausgestopften Igel. Ein Kind des Kindergartens fragte unterdessen besorgt, was denn wäre, wenn sich die Schulkinder verzählt haben und regte die Kindergartenkinder an, noch einmal nachzuzählen.

 

Eine kleine Zählwerkstatt der KinderGartenKinder folgte. In 10er Schritten näherten sich diese der 100 an. Jede 10 wurde in einem Schälchen präsentiert. Waren 10 gefüllt wurde diese 100 in eine große Schüssel gegeben. Insgesamt wurde so 16mal verfahren. Die Erkenntnis, dass das schon so viele sind, aber immer noch eine Menge übrig sind, stand im Raum.


Nach dieser Anstrengung entschieden sie sich, die Zählaufgabe zu beenden und ihre Konzentration den Bau des Igels zu richten. Ein in der Töpferei durch Schulkinder vorbereiteter, „nackter“ Tonigel wartete nunmehr auf sein Stachelkleid.


Mit großer Begeisterung machten sich die Kleine Schule Kinder an die Arbeit und fügten jeden Stachel sorgfältig ein. Sie waren zu Recht stolz auf ihr so entstandenes Werk. Die Rübchen fertigten  kleine Babyigel mit nicht immer ganz 100 Stacheln. Derzeit kannst du den Igel mit seinen Jungen im Foyer an der Stelle sehen, wo zuvor die „Stacheln" aufgereiht waren. Ein nachhaltig beeindruckendes Werk der Natürlichen Mathematik für alle Kleinen und Großen.

 

Janine    


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Liebe Eltern des KinderGartens,


wir freuen uns sehr euch am Donnerstag um 20.00 Uhr zum Elternabend willkommen zu heißen.  Wer schon ab 19 Uhr Zeit hat, kann sich gern mit uns auf ein gemütliches Beisammensein im Stillen Ozean freuen und Bildern und Geschichten aus dem Leben der Rübchen und KindergartenKinder folgen. Nach einer gemeinsamen Themensammlung mit den Elternsprechern stehen nun die Inhalte des Abends fest. So könnt ihr neben Themen, die uns alle bewegen -  ganz voran der Umzug -  je nach Interesse die Möglichkeit nutzen, einen aktuellen Einblick in die Kleine Schule zu erhaschen. Gern könnt ihr auch euren Blick auf die „Wunderkammern des Alltages“ lenken oder in unser Leben, Lernen und Arbeiten anhand des Projektbeispiels Titanic eintauchen. Nicht zu Letzt wollen wir mit euch ins Gespräch kommen über „Zu sichere Spielorte machen unsicher“ und euch dabei einen Überblick der Haus-, Hof- und TeichGartenRegeln geben.

Bitte bringt an diesem Abend einen Gegenstand mit, vom dem ihr glaubt, dass er euer Kind besonders interessiert und seine ForscherLust weckt. In gespannter Vorfreude

Steffi, Carolin, Juliane, Nadin, Stephan und Janine

Das KinderGartenTeam


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KinderGarten - Projekt "Kaninchen"

 

Mit Spannung erwartet - seit dieser Woche gibt es ein neues Projekt im KinderGarten. Die Kinder haben sich für das Thema Kaninchen entschieden. Erste Fragen und Ideen für kleine Projekte wurden im Morgenkreis gesammelt und zum Teil schon in die Tat umgesetzt. So hatten wir ein Kaninchen des riesenkleinen Zoos zu "Besuch" und einige haben Kaninchen aus Ton hergestellt.
An unserem "Raus ins Leben Tag" am Freitag wollten wir nach Spuren von Kaninchen im nahe gelegenen Birkenwäldchen suchen. Von Sonnenschein begleitet, sind wir zusammen mit den Rübchen losgezogen.
Dort angekommen haben wir unsere im Herbst entstandene Baumhütte wiederentdeckt und haben dann in kleinen und größeren Gruppen unsere Entdeckertour durch den Wald fortgesetzt. Kaninchen haben wir zwar keine gesehen, dafür aber kleine Schätze gefunden, den Geräuschen des Windes in den Bäumen gelauscht, Verstecken gespielt und herumgetobt.

 

Steffi für das KinderGartenteam

 

 


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„Der bunte Herbst zieht durch das Land
In seinem fröhlichen Gewand.

Er hat die Backen voller Wind,
und jeder Drachen steigt geschwind. …“
            Richard Rudolf Klein, Lieselotte Holzmeister

In der letzten Woche vor dem Drachenfest zählen unsere Kinder immer die Tage. Und obwohl man ja zu jeder anderen Zeit, an jedem anderen Ort und mit ganz unterschiedlichen Leuten Drachen steigen lassen kann, ist das Drachenfest im Kindergarten immer etwas ganz besonderes. Und ich glaube nicht nur für die Kinder. Dieses Jahr wurden wir noch dazu mit viel Sonne verwöhnt und einer ganz friedlichen, nahezu windstillen Herbststimmung. Wir hatten schon stürmische Drachenfeste, wo man sich nur in den Wind drehen musste damit die Drachen fliegen, doch ich würde sagen, dieses Mitfiebern, ob es ein Drachen schafft sich in die Lüfte zu erheben, das den Berg herunter laufen, das mühevolle Strippe wieder Aufwickeln und noch einmal Anlaufnehmen, war mindestens genauso schön. Und in der Zwischenzeit warmen Tee, Kinderpunsch oder Kaffee trinken, Kuchen, Plätzchen, Brezeln, Brote essen, bis sich dieses wohlige Gefühl einstellt. Und wenn dann die Sonne langsam untergeht und der schon recht kühle Oktoberabend dämmert, noch mal schnell all seinen Freunden winken und schon mal auf das nächste Drachenfest freuen. Ganz bestimmt wieder nächstes Jahr. Wir freuen uns schon drauf!

Dörte Militky, Elternsprechern vom KinderGarten, Mutter von Zoe

 

 

 


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Der Herbst ist da

 

„Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da, er bringt uns Wind heihussasa, …“ Viele Nüsse und erste bunte Blätter zieren nun den Boden des TeichGartens.

 

In den letzen Wochen hielt der Herbst Einzug in den KinderGarten. Herbstlieder und kleine Geschichten von Rübchen und Äpfeln beschäftigten uns im Morgenkreis. Auf unseren Wegen durch die Straßen rund um das Riesenklein konnten wir die ein oder andere Traube am Wegesrand finden und riesige Kürbisse aus Nachbars Garten kaufen. Dabei haben wir gemerkt, dass die Natur es gerade so richtig gut mit uns meint. Das man überall wo man hinschaut vielerlei Früchte ernten kann, neben kleinen und großen Äpfeln findet man unter anderem süße Pflaumen, saftige Trauben, riesige und ganz kleine Kürbisse, Kartoffeln und Zucchini, Pilze, Mais, Roggen, Weizen, Kräuter, Nüsse, Schlehen und Hagebutten.

 

All diese Schätze der Natur bringen wir einmal im Jahr in einem Morgenkreis zusammen und danken der Natur für diese Kostbarkeiten. Neben einem reichhaltigen Erntedankfrühstück hatten wir schnell viele Ideen was man mit all den Schätzen machen kann. Die Kinder wollten einen riesigen Topf mit Apfelmus kochen und davon ganz, ganz viel essen. Jede Familie brachte dafür Äpfel mit. Die Vielzahl der Äpfel hielt interessante Entdeckungen bereit, so wissen wir jetzt wie unterschiedlich groß sie sind, wie verschieden farbig und das alle ein wenig anders schmecken, das unsere Rübchen die größten Apfelesser und –verstecker sind und das es viele unterschiedliche Apfelnamen gibt.

 

Wir waren so fasziniert, das wir jetzt ganz bald ein Buch über Apfelsorten unser eigen nennen werden, um genau zu wissen, welchen Apfel wir essen. Unsere Eltern hingegen sorgten gemeinsam mit den Kindern neben dem Apfelmus für einen ebenso riesigen Topf voll leckerer Kürbissuppe und verwöhnten uns mit dieser zum Abschluss der Woche an einem schön gedeckten Tisch.




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Raus ins Leben -
Ein Tag im nahen Birkenwäldchen


Am Freitag stand mal wieder ein Raus ins Leben Tag auf dem Programm und schönes Spätsommerwetter begleitete uns. Für Rübchen und KinderGarten ging es raus ins nahe gelegene Birkenwäldchen zum Entdecken, Erkunden, Bewegen aber natürlich auch zum Essen und Ausruhen.
Frösche, Schnecken und Spinnen wurden untersucht, Entdeckertouren durch den Wald unternommen und eine Baumhütte gebaut. Alle haben mit angepackt und nur so konnte eine wirklich beeindruckende Baumhütte entstehen. Das hat riesig Spaß gemacht. Und dann haben wir ja noch einen Hexenschuh gefunden. Aber die im Birkenwäldchen wohnenden Hexen haben uns nicht gestört oder verzaubert. Obwohl - vielleicht hat ja der eine oder andere Zauberspruch einer Hexe mit dafür gesorgt, dass Picknick und Kaffeeklatsch so lecker waren?
Zum Kaffeeklatsch waren dann auch die Eltern mit dabei - ein schöner Abschluss eines tollen Tages.

Steffi für das KinderGarten - Team
 


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Unser ZahlenTag
Zehn?

10 – Zehn – IIII  IIII


10 Jahre Riesenklein ließen auch die Rübchen neugierig werden – auf diese besondere Zahl! Mit der Feststellung und Frage „Ich habe zehn Finger an meinen Händen und 10 Zehen an meinen zwei Füßen und du?“ begann ein  ZahlenTag !

 

Wie viel Obst ist im Korb? Sind 10 Mandarinen da? Und kannst du ZEHN Bananen finden? Vielleicht auch noch 10 kleine und zehn große Äpfel? Und sind es IIII IIII  Kiwis ? Nein nur neun, wo ist die Zehnte „Da unten!“ (Hanno) Es sind sicherlich 10 MohrRübchen zum Essen, aber die die hier Sitzen sind nur sechs!

 
Weißt du dass wir insgesamt 10 Hasen und Meerschweinchen haben, oder hat sich eines versteckt? Das es ZEHNxzehn Schnecken im Rübchen gibt ? Das man von der Küche bis hinunter in unsere Räume vier mal IIII  IIII  Stufen runter rutschen kann? Und aus ZEHN, roten Stühlen einen richtig guten Zug bauen kann, welcher  10 Schuhe laden kann?

 
Was du aber ganz bestimmt nicht weißt ist, dass man mit zwei die Zahl 10 schreiben kann!
Überall im Haus egal ob oben oder unten ob man hinten anfängt oder vorn die ZEHN ist da!

 

 

Janine aus dem Rübchen

 

 

 

10 Zehen?
10 Möhren?
 

Unsere neuen Räume

Wir wachsen stetig und so brauchen wir Platz. Wie schaffen wir diesen an einem Ort, den wir gerade freudig nutzen, jedoch nicht langfristig zur Verfügung haben?

Gibt es Raum, den man mitnehmen kann? Ja, den gibt es…

Zuerst war es nur eine Idee, die wir gemeinsam mit unseren Architekten von Complizen Halle entwickelten.

Wir kaufen Hochseecontainer im Hamburger Hafen, stellen sie in unseren Garten und bauen daraus einen KinderGarten, so wie er uns gefällt.

Schnell nahm die Idee Gestalt an. Am 10. August 2015 startete unser Bau. Am Freitag, den 13. November 2015 erhielten wir nach nur 3 Monaten Bauzeit unsere Betriebserlaubnis und zogen mit den Kindern um. Nun haben wir einen neuen KinderGarten, der in Windeseile und mit viel Freude am Detail durch Kinder, Jugendliche, Eltern, Mitarbeiter, unseren Vermieter, die Architekten, unseren Bauleiter, Handwerker und dem Träger als Bauherren gemeinsam geschaffen wurde! Es duftet nach Holz, die Sonne kann überall herein, es gibt viele kleine Ateliers und dennoch auf 100 m² Raum für alle und wir sind dem Garten ganz nah.

 

Ich freue mich sehr, mitteilen zu können, dass diese neuen Räume nicht nur uns gefallen, sondern auch für den Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt nominiert sind. Von der unabhängigen Jury unter Vorsitz von Willem Bruijn (Architekt aus Wolfurt, Österreich) wurde unser KinderGarten als eine von 46 zugelassenen Bewerbungen unter die 13 besten gewählt. Aus diesen wurde nun der Preisträger und vier weitere Auszeichnungen bestimmt. Bis zur Preisverleihung bleibt es spannend.

Wir freuen uns bereits jetzt über die erhaltene Anerkennung unseres BauWerkes. Vielleicht trägt es dazu bei, dass wir Anderen für so einen partizipativen und modularen Bau Mut machen können.

 

Susanne Horn

 

 

 
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